4960 Miles



Dieser Blog begann mit unserem Umzug von Berlin in den Grossraum Vancouver (BC, Kanada). Inzwischen haben wir auch die kanadische Staatsbuergerschaft und durch den Beruf von Andreas nun die Moeglichkeit, einige Jahre in den USA zu leben. Der Umzug nach Colorado war im Juli 2016. Der Blogtitel passt somit nun nicht mehr ganz, aber da er unter diesem Namen bekannt ist, werde ich ihn auch so belassen. Vorrangig gedacht für Familie und Freunde, sind aber auch alle anderen Leser herzlich willkommen. Wir lieben es zu Reisen, wie man an der Liste unserer Ziele im Blog auch einfach sehen kann. Ueber Kommentare zu den Beitraegen oder Eintraege ins Gaestebuch freuen wir uns sehr.

We started this blog in 2011 while moving from Berlin, Germany to Greater Vancouver, Canada. The blog name was the distance between both cities, which now isn't the same anymore. In 2016 we became Canadian citizens in addition to our German citizenship. Around the same time Andreas was offered a move to the States (transfer within the same company he already was with in Canada) and so we moved to Greater Denver, Colorado, where we now live pretty rural in the Foothills of the Rockies. We love to travel as one can see in our blog posts.



8/14/2013

Tag 10: Crater Lake und Painted Hills

Dieser Tag war unser absolutes Highlight, so dass uns teilweise die Worte fehlten. Besonders abends an den Painted Hills waren wir verzaubert, was die Natur im Laufe der Millionen Jahre zustande bringen kann.

Die Strecke für dieses Tag war folgende


In diesem Bericht verzichte ich mal auf die Zusammenfassung der Bilder zu Collagen und ich warne gleich, dass es viiiiiiiiiiiiiiiele Fotos werden. Die Entscheidung fiel super schwer, welche ich auswähle ;-).

Der erste große Stop war im Crater Lake National Park: http://www.nps.gov/crla/index.htm. Der Crater Lake ist mit 592m der tiefste See der USA und der neunttiefste der Welt. der See ist eigentlich ein Vulkan, dessen Spitze in sich zusammensackte und sich dann der see daraus bildete. Mehr Infos:

deutsch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Crater_Lake
englisch (ausführlicher):
http://en.wikipedia.org/wiki/Crater_lake

Und nun ohne große Erklärungen die Bilder











Blick nach links

und nach rechts

und zur anderen Seite weg vom See

Der Nationalpark ist riesig und bietet auch viele Wanderwege. Der See kann komplett umfahren werden und hat viele Aussichtspunkte; Eintritt kostet für 7 Tage nur 10 Dollar pro Auto, was absolut günstig ist.

Danach ging es dann für uns weiter durch wüstenähnliches Gebiet zu unserem nächsten Ziel




In der Nähe von Mitchell kann man als Teil des John Day Fossil Beds Monument (http://en.wikipedia.org/wiki/John_Day_Fossil_Beds_National_Monument) die Painted Hills bewundern (http://en.wikipedia.org/wiki/Painted_hills). Sie zeichnen sich durch unterschiedliche Farbschichten aus, die sich im Laufe verschiedener Zeitabschnitte bildeten. Wir waren hier am Ende ganz alleine und es war traumhaft ruhig und wie in einer anderen Zeit. Der absolute Frieden, so kitschig das klingt!

Wir machten mal die Angela-Merkel-Pose *g*




So sieht jemand aus, der eigentlich bockig ist, aber dennoch genug Schelm in sich hat, um mit dem Autoschlüssel eine Melodie zu zaubern (amerikanische Autos machen immer ein Hup-Geräusch, wenn man es abschließt mit dem Fernbedienungsschlüssel und die Lichter blinken kurz)


Lieblingspose seit der 2. Klasse ;-)








Ich hab mal ein paar der Hinweistafeln fotografiert















 Es stellte sich raus, dass wir doch nicht ganz allein hier waren ;-)

 










Ich würde sagen, wir hätten gar keine bessere Zeit für den Besuch dort erwischen können, als am frühen Abend. Die Abendsonne gab den ganzen Farben nochmal einen besonderen Touch und es war ein einmaliges Erlebnis. Danach ging es dann weiter bis The Dalles. Obwohl die Fahrt schon fast unheimlich war, für die nächsten 200km waren wir auch auf der Straße allein, wir sahen lediglich 3 Autos und einen Ort, aber keine Bewohner *lach*, die Straße war wie leergefegt.




Ein unvergesslicher Tag!

7 comments:

  1. Na, ist das nicht fantastisch? Die John Day area ist eine meiner Lieblingsgegenden. Ganz tolle Bilder!!!

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    1. Liebe Sonja,

      bitte, wenn Du mehr solcher fantastischen Ziele kennst, immer her damit ;-). Gerade Washington ist ja nicht soweit. Die nächsten Ziele sind auf der Liste auf jeden Fall die ganzen Berge wie Mt. Rainier, Mount St. Helens und Mt. Hood, falls wir nächstes Jahr nur in Oregon bleiben.

      Liebe Grüße nach good old Germany ;-)
      Yvonne

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  2. Boaaaaaaaah! *mundoffenbleib*

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    1. ja, so in etwa trifft es das ;-)

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  3. Wieder viele tolle Fotos. Ich bin besonders begeistert von den Painted Hills. Da wart ihr genau zur richtigen Zeitpunkt im Abendlicht, ganz klasse.

    Solche Felsen und Farben kannte ich schon vom Painted Desert im Death Valley und besonders vom Painted Desert im Petrified Forest National Park und hatte aber keine Ahnung, daß es solche schönen farbenfreudige Felsen auch in Oregon gibt! Diese farbigen Felsen haben uns früher immer wieder in den Südwesten der USA 'gelockt'.

    LG aus North Carolina
    Hedda.

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    1. Death Valley etc stehen auch auf unserer endlos langen "Muss-besucht-werden"-Liste :-). An den Painted Hills hätten wir stundenlang sitzen können und einfach diese totale Stille genießen. Oregon ist mehr als eine Reise wert ;-).

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    2. ;-) Wir haben auch eine endlos lange Liste, mit Orten, die wir besuchen wollen. Ist ein schönes weites Land hier...

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