4960 Miles



Dieser Blog begann mit unserem Umzug von Berlin in den Grossraum Vancouver (BC, Kanada). Inzwischen haben wir auch die kanadische Staatsbuergerschaft und durch den Beruf von Andreas nun die Moeglichkeit, einige Jahre in den USA zu leben. Der Umzug nach Colorado war im Juli 2016. Der Blogtitel passt somit nun nicht mehr ganz, aber da er unter diesem Namen bekannt ist, werde ich ihn auch so belassen. Vorrangig gedacht für Familie und Freunde, sind aber auch alle anderen Leser herzlich willkommen. Wir lieben es zu Reisen, wie man an der Liste unserer Ziele im Blog auch einfach sehen kann. Ueber Kommentare zu den Beitraegen oder Eintraege ins Gaestebuch freuen wir uns sehr.

We started this blog in 2011 while moving from Berlin, Germany to Greater Vancouver, Canada. The blog name was the distance between both cities, which now isn't the same anymore. In 2016 we became Canadian citizens in addition to our German citizenship. Around the same time Andreas was offered a move to the States (transfer within the same company he already was with in Canada) and so we moved to Greater Denver, Colorado, where we now live pretty rural in the Foothills of the Rockies. We love to travel as one can see in our blog posts.



10/22/2014

Auf nach Sacramento - Teil 1

Andreas hat einen Auftrag in Sacramento bekommen und wir crazy Germans entschieden, dass das natürlich in Fahrtweite ist und wir es somit als Familie machen können :-). Freitag kam der Auftrag rein und Samstag ging es los auf große Fahrt. Die Gesamtstrecke beträgt rund 1400 km, aber wir haben noch einen Abstecher nach Reno gemacht. Somit belief sich die einfache Strecke auf 1600 km, aufgeteilt in 2 Tagesfahrten.

Am Samstag fuhren wir nach nach der Deutschen Schule los zur Grenze und wir hatten uns Medford als Zwischenstop für die Nacht ausgesucht. 


Von Samstag gibt es lediglich ein Foto, da wir auch keine Stops machten. Wir kannten die Strecke ja schon und wir wollten die Zeit dann lieber Sonntag nutzen. Somit haben wir die 900 km in einem Rutsch durch gemacht


Die Nacht hatten wir dann in Medford in einem Motel 6 verbracht und sonntag früh um 8.30 ging es dann ans frühstücken. Wir haben uns für das Black Bear Diner entschieden, da es im Internet gute Bewertungen bekam. Später haben wir dann festgestellt, dass es eine Kette ist :-). Die Einrichtung war total toll, viele aus Holz geschnitzte Bären etc und das Essen war auch preislich okay und sehr gut.



Die Strecke für den Sonntag war wie folgt (700km)


Es war sehr faszinierend zu sehen, wie trocken es in Kalifornien und Nevada ist, zwischendurch in den National Forests aber dennoch sehr grün. Landschaftlich war der Umweg seine Zeit mehr als wert.

Kurz hinter der Staatsgrenze von Oregon nach Kalifornien passiert man eine Art "Check". Man wird gefragt, ob man Pflanzen, Obst/Gemüse oder ähnliches "einführt". Das gleiche passierte uns später wieder, als wir von Nevada zurück nach Kalifornien sind.


vor uns liegt Mount Shasta


weiter ging die Fahrt durch den Lassen National Forest




Blick nach vorne - keine Autos


Blick nach hinten - keine Autos


Der Lassen National Forest beinhalt auch den Lassen Volcanic National Park. Am Strassenrand erkennt man sehr gut die alten Lavagesteine. Hier haben wir an einer großen Brandstelle angehalten, sowas haben wir unterwegs leider häufig gesehen. Kalifornien hat seit Jahren eine große Dürre :-/






ich finde ja die abgestorbenen Bäume etc höchst faszinierend






Wir haben dann auf einem der Berge an einem Aussichtspunkt gehalten, auch hier wieder kein Mensch :-). Vom Hat Creek Rim hatten wir einen fantastischen Ausblick über die tiefergelegenen Gebiete.




mal eine kleine Draufsicht von Google Maps
 

unser Ausblick nach rechts (auf dem Satelliten-Bild nach oben zum Bildrand)


Blick nach links


und geradeaus

 


 


Und weiter gings durch immer mehr Trockenheit. Von weitem wunderten wir uns über eine riesengroße versandete Stelle, bis wir dann näher kamen und das Schild sahen


Es handelte sich um eine riesigen ausgetrockneten See
 

Andreas nahm ein Bad
 

und weiter gings


 die nächste riesige Trocken-Fläche: McCoy Flat Reservoir. Das gesamte Reservoir hat eine Größe von rund 1790 acres (1acre = ca 4.000qm).



an solchen "Reservoirs" sind wir noch mehrmals vorbei gekommen. Und je weiter es Richtung Nevada ging, umso trockener wurde die Landschaft.


 nun sind wir bereits in Nevada und kurz vor unserem Zwischenstop in Reno.
 

ein weiterer ausgetrockneter See :-). Beim vorbeifahren konnten wir deutlich die Reifenspuren von Autos darauf sehen. Somit gabs gleich einen neuen Punkt auf der To-Do-Liste für zukünftige Spass-Sachen *lach*.



Der Besuch in Reno bekommt einen eigenen Beitrag. Ich denke, es waren erstmal genug Fotos für den ersten Teil des Berichts.


2 comments:

  1. Yay, Road trip! Auch wenn ich die Gegend kenne, freue ich mich wieder über Deine ganz tollen Bilder.

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  2. Ja, irgendwo musste die Sonne ja sein! Komme mir gerade vor wie in NRW, es regnet hier soviel!

    Sehr lustig, dass sie auch innerhalb der Staaten diese Fruchtbesessenheit haben. Wo doch die meisten Früchte sowieso aus Kalifornien kommen. Darf dann eine aus Kalifornien in Washington und Nevada durch einen Händler "eingeführte" Frucht nicht weiterreisen? Ja, manchmal kann man nur akzeptieren, wie im Steuerrecht, nicht hinterfragen, zu anstrengend......

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