4960 Miles



Dieser Blog begann mit unserem Umzug von Berlin in den Grossraum Vancouver (BC, Kanada). Inzwischen haben wir auch die kanadische Staatsbuergerschaft und durch den Beruf von Andreas nun die Moeglichkeit, einige Jahre in den USA zu leben. Der Umzug nach Colorado war im Juli 2016. Der Blogtitel passt somit nun nicht mehr ganz, aber da er unter diesem Namen bekannt ist, werde ich ihn auch so belassen. Vorrangig gedacht für Familie und Freunde, sind aber auch alle anderen Leser herzlich willkommen. Wir lieben es zu Reisen, wie man an der Liste unserer Ziele im Blog auch einfach sehen kann. Ueber Kommentare zu den Beitraegen oder Eintraege ins Gaestebuch freuen wir uns sehr.

We started this blog in 2011 while moving from Berlin, Germany to Greater Vancouver, Canada. The blog name was the distance between both cities, which now isn't the same anymore. In 2016 we became Canadian citizens in addition to our German citizenship. Around the same time Andreas was offered a move to the States (transfer within the same company he already was with in Canada) and so we moved to Greater Denver, Colorado, where we now live pretty rural in the Foothills of the Rockies. We love to travel as one can see in our blog posts.



1/19/2016

kleiner Bummel durch Mainz

Am Montag, 28.12., ging es kurz nach 7.00 morgens auf den Weg nach Mainz.

Wir hatten uns am Sonntag schon ein Mietauto ausgeliehen und das sprach schon wieder Baende fuer Deutschland. Diesmal hatten wir das Auto bei Buchbinder reserviert am Flughafen. In den Bedingungen stand drin, dass man bei bestimmten Kreditkarten etc keine Versicherung zahlen muss (bzw steht das auch in den Bedingungen unserer Kreditkarten, dass wenn man mit denen zahlt, die Versicherung damit kostenlos enthalten ist). Leider sah die Dame es am Schalter anders, diverse Kreditkarten nicht anerkannt, u.a. weil sie nicht glauben konnte, dass man US-Kreditkarten haben kann, wenn man in Kanada wohnt. Wir haben da fast 45min rumdiskutiert, es war nichts zu machen. Also haben wir dann die Versicherung dazu gebucht (lassen wir wieder stornieren hier, da ungerechtfertigt). Dann gab es das erste Mietauto: aussen deutlich mehr Schaeden, als man uns gesagt hat, dazu innen total dreckig. Wir also wieder zum Schalter: zweites Auto: auch mehr Schaeden, als auf dem Vertrag, dazu stank es innen absolut nach Zigarette (wofuer wir die Erklaerung spaeter auch gesehen haben), was gar nicht ging. Wieder zum Schalter ... Drittes Auto: ebenfalls dreckig und auch deutlich mehr Kratzer etc. Wir waren an der Stelle schon mehr als bedient, da mittlerweile 2h vergangen waren, seitdem wir das erste Mal am Schalter standen. Wir baten um Aufloesung des Vertrages, was aber nicht ging. Die Dame meinte kackfrech, wir braeuchten kein Auto zu nehmen, aber sie wuerde einen Vermerk machen, dass man uns drei Autos angeboten hat und wir keines davon wollten. Prima... Uns lief auch die Zeit davon, also wurde nun Auto Nummer 1 nochmal zur Reinigung gebracht und wir haben es dann genommen. Da sahen wir dann beim abholen auch, dass die Mitarbeiter alle rauchten und einen penetranten Rauchergeruch an sich hatten, was wiederum das Innenraumgemueffel von Auto 2 dann erklaerte. Der wurde wohl gerade vorher gereinigt und abgestellt. Zum Personal an der Aufbereitung moechte ich mich lieber nicht auessern, pampig ist noch nett umschrieben.

Wir starteten dann also in Berlin und kurz nachdem wir die Stadtgrenze hinter uns hatten, sahen wir auf der Gegenfahrbahn einen ganz fiesen Unfall inkl. Ueberschlag und dahinter ein kilometerlanger Stau :-(. Unterwegs habe ich nur ein paar Fotos gemacht.

Bei Leipzig unheimlich viele Windkraftraeder, die einfach immer wieder imposant aussehen



sobald wir Eisenach verlassen haben, waren wir nur noch im Nebel bis Mainz - unglaublich ...



in Mainz sind wir dann erstmal schnell zum Hotel, Sachen abladen und dann ging es in die Altstadt

wir trafen auf Heinz Erhardt



Das Proviantamt, fertiggestellt 1867, urspruenglich konzipiert als Getreidespeicher und Kriegsbaeckerei, aber nie dafuer genutzt. Heute beinhaltet es ua ein Restaurant und eine Brauerei.



weiter ging es dann entlang der Schillerstrasse

Schiller persoenlich




immer wieder Hinweise auf den Karneval, wovon wir aber ueberhapt kein Fan sind. Dennoch war es mal schoen zu sehen, wo u.a. der Mainzer Rosenmontagszug entlang fuehrt, da auch das eben deutsches Kulturgut ist.


Mainzer Fastnachtsbrunnen, allerdings derzeit wasserlos (https://de.wikipedia.org/wiki/Fastnachtsbrunnen_(Mainz))



entlang der Ludwigstrasse





eine Statue von Johannes Gutenberg der hier in Mainz geboren wurde und auch starb. Beruehmt geworden durch die Erfindung des Buchdruckes: 


weiter ging es dann durch kleinere Gassen mit tollen alten Fachwerkhaeusern

Blick zum Dom











dann hatten wir uns in ein italienisches Restaurant/Eiscafe gesetzt und haben einen Eisbecher gegessen ... und haben gestaunt, um wieviel kleiner die Portionen fuers gleiche Geld hier sind im Vergleich zu Berlin



dann sind wir entlang des Fischtorplatzes kurz runter zum Rhein gebummelt und bewunderten wunderschoene Haueserfronten







und stiessen auf ein Denkmal: Mahnmal der deutschen Einheit (https://de.wikipedia.org/wiki/Mahnmal_der_Deutschen_Einheit_(Mainz))




anschliessend ging es dann Richtung Dom, vorbei am Gutenberg Museum


und der Dom mit seiner imposanten Architektur: https://de.wikipedia.org/wiki/Mainzer_Dom














und noch ein Blick auf den Marktplatz






Wir sind wieder zurueck zum Hotel gelaufen, da mir langsam kalt wurde. Wir hatten an dem Tag beide nur eine Strickjacke an, da es in der Sonne wirklich warm war. Gegen 17.30 trafen wir dann bei Diana und Paul ein, die in der Naehe von Frankfurt/Main wohnen. Diana und ich waren seit der 4. Klasse in einer Schulklasse und nach Abitur und Ausbildung zog sie dann nach FFM. Dieses Jahr haben beide Nachwuchs bekommen und es bot sich keine Chance fuer sie, nach Berlin zu fahren. Somit haben wir diesmal die Strecke zurueckgelegt, da wir ja schliesslich Jonathan kennenlernen wollten, ein ganz suesser Schnuckel :-). Wir haben den Abend dann bei Ihnen verbracht und uns erstmal auf den neusten Stand bringen lassen und auch viel gelacht. Ich bin immer wieder dankbar, welch tolle Freunde wir immer noch in Deutschland haben und das auch trotz der riesigen Entfernung :-).

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