4960 Miles



Dieser Blog begann mit unserem Umzug von Berlin in den Grossraum Vancouver (BC, Kanada). Inzwischen haben wir auch die kanadische Staatsbuergerschaft und durch den Beruf von Andreas nun die Moeglichkeit, einige Jahre in den USA zu leben. Der Umzug nach Colorado war im Juli 2016. Der Blogtitel passt somit nun nicht mehr ganz, aber da er unter diesem Namen bekannt ist, werde ich ihn auch so belassen. Vorrangig gedacht für Familie und Freunde, sind aber auch alle anderen Leser herzlich willkommen. Wir lieben es zu Reisen, wie man an der Liste unserer Ziele im Blog auch einfach sehen kann. Ueber Kommentare zu den Beitraegen oder Eintraege ins Gaestebuch freuen wir uns sehr.

We started this blog in 2011 while moving from Berlin, Germany to Greater Vancouver, Canada. The blog name was the distance between both cities, which now isn't the same anymore. In 2016 we became Canadian citizens in addition to our German citizenship. Around the same time Andreas was offered a move to the States (transfer within the same company he already was with in Canada) and so we moved to Greater Denver, Colorado, where we now live pretty rural in the Foothills of the Rockies. We love to travel as one can see in our blog posts.



9/13/2017

New Orleans, LA - 3

Und schon war der letzte Tag angebrochen. Andreas musste wieder frueh zu den Vortraegen und ich hab dann in Ruhe die beiden Koefferchen gepackt etc. Die konnte ich bis zur Abreise am spaeten Nachmittag im Hotel stehenlassen, was sehr angenehm war. Fuer mich ging es dann wieder in die Stadt. Was uebrigens ganz toll war, dass die Buergersteige an der Bourbon Street morgens wirklich von den Barbesitzern etc geschrubbt wurden, bevor es dann gegen Mittag wieder losging :-).

It was already our last day in NOLA. Andreas still had to attend the presentations, so I took my time to pack our bags. The luggage could stay in the hotel until we leave in the late afternoon which was quite convenient. I strolled a last time through NOLA for the next hours. What I really liked was the fact that all shop owners at Bourbon street washed the sidewalk each morning before the party started again around noon.


Ich lief dann zur Canal Street bis zur naechsten Trolly Haltestelle. Einen ganzen Tag Oeffis fahren kostet  $ 3, das hab ich dann genutzt. Ihr erinnert Euch, ich hatte nur hochhackige Schuhe die trocken waren? Die Canal Street ist eine Strasse mit vielen Geschaeften und fuehrt runter bis zum Mississippi.

I walked over to Canal Street to take a ride with the trolley. One day public transit is only $ 3 which sounded good to me. Remember, I only had heeled shoes which were usable? Canal Street offers a variety of shops and leads straight down to the Mississippi.








Ich bin dann zu einer Filiale des bekannten "Cafe Du Monde" gefahren, um mir dort einen Milchkaffee und Beignets zu kaufen und am Wasser zu fruehstuecken. Das Leben kann kaum besser werden :-).



I walked to a store of the renowned "Cafe Du Monde", bought a cafe au lait and a beignet, and sat down at the waterfront. Live can't get any better :-).






Anschliessend nahm ich den Trolley wieder um noch einmal zur Schiffsanlegestelle zu fahren.

I again took the trolley to get to the boat terminal.



ein letztes Mal die "Natchez" anschauen

last view of the "Natchez"


in NOLA fahren uebrigens auch grosse Kreuzfahrtschiffe ab in die Karibik

 a lot of cruises to the Caribbean start in NOLA


Weiter ging es dann noch einmal Richtung French Market, wo sich in der Naehe ein paar schoene Skulpturen befinden. Das Wetter wechselte immer von sonnig zu bewoelkt, und es war wieder unheimlich warm und schwuel.

I walked towards the French Market since I noticed some nice sculptures the other day. Weather was again really warm and muggy, partly sunny, partly cloudy.





Nun war das dran, was ich schon laenger machen wollte: ich fuhr mit dem roten Trolley bis zur Endstation, wo sich viele Friedhoefe befanden und schaute mir 2 davon naeher an. Ich habe ja schon erwaehnt, dass ich die Grabkammern faszinierend finde, viele von ihnen sind echte Kunstwerke und eben sehr, sehr alt.

Ich startete am Cypress Grove Friedhof.

Now I did what I was looking for: I took the red trolley to visit some of the cemeteries. I already mentioned that I'm quite fascinated by the tombs one can find here, a lot of them are real pieces of art, and they are very old.

I started at Cypress Grove cemetery.





























Nicht weit weg war der Saint Patrick Cemetery No 2

close by was Saint Patrick Cemetery No 2














Mit dem roten Trolley ging es dann wieder die 30min Fahrt zurueck zur Canal Street, wo ich dann in den gruenen Trolley umstieg. Diese Linie faehrt u.a. durch den wunderschoenen Garden District mit ganz tollen Haeusern. Allerdings wurde ich schon nervoes, weil eine Strecke dann 1 Stunde war und ich es somit gerade noch wieder zurueck zum Hotel geschafft habe. Es sah auf der Karte gar nicht soweit aus, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt :-). Die Fotos sind aber alle nur mit Handy waehrend der Fahrt entstanden, deshalb nicht die beste Qualitaet.

I took the red trolley back to Canal Street (about 30 mins drive) and there I entered the green trolley. The green line goes through the stunning Garden District of NOLA which fantastic houses. Unfortunately I underestimated the driving time which was 1 hour each direction and became a little nervous about making it in time back to the hotel. But it was well worth the time. I took all picturs with my mobile phone while being inside the trolley, so they are not the best quality.








An vielen Orten sieht man noch die Halsketten rumbaumeln als Ueberbleibsel von Mardi Gras. Wir hatten ja auch viele bei den Versanstaltungen und auch die sonstigen Dekorationen (Huete, Masken etc) waren in den Farben violett, gruen und gold. Diese Farben wurden 1872 festgelegt und haben auch eine Bedeutung: Violett steht für Gerechtigkeit, Gold für Kraft und Grün für Vertrauen/Glauben. Die Tradition mit den Ketten entstand aber erst 1920.  Mardi Gras bedeutet Fetter Dienstag und ist der letzte Tag der Faschingszeit.


On many locations one can find the beaded necklaces, a remain of the Mardi Gras. Also tourists were them at night etc -). Usually the colors are purple, gold, and green with the following meaning:  purple for justice, gold for power and green for faith. Those colors were established in 1872 while the tradition with the necklace was established in 1920. Mardi Gras means "fat Tuesday" and is the last Tuesday of the Carnival season.






























Ich war dann doch puenktlich im Hotel zurueck und es wurde eine letzte Runde Getraenke ausgegeben und dann warteten wir auf den Shuttle Bus, da wir doch einige waren, die zum Flughafen mussten. Man haette auch die Option gehabt noch laenger zu bleiben (haette sich angeboten wegen des bevorstehenden Wochenendes) aber wir wollten dann Martina mit Dominik und Pirate doch nicht solange allein lassen. 

I made it on time back to the hotel where we got a last drink and waited for the airport shuttle. We were quite some people flying home but a lot of others opted to stay for the weekend. We would have loved, too but decided against since we didn't want Martina to be that long alone with Dominik and Pirate.




Ich war wirklich positiv ueberrascht von New Orleans, trotz des durchwachsenen Wetters. Die Stadt ist sehr schoen und hoffentlich schaffen wir es nochmal fuer ein paar mehr Tage her, um uns auch deutlich mehr (zusammen) anschauen zu koennen. 

I was really surprised how beautiful New Orleans is, despite the mixed weather :-). Hopefully we can make it another time to NOLA and will be able to explore (together) even more of this amazing city.

8 comments:

  1. Schön schaut das alles ja aus, aber bislang hat es mich nie wirklich in das Eckchen gezogen. Doch so am Wasser zu sitzen und Schiffe sieht man auch *lach*, nicht so ganz schlecht. Die Häuser schauen alles sehr schön aus, selbst der Friedhof hat was. Ist bestimmt auch mal interessant, was da so auf den Grabsteinen steht.
    Vielleicht komme ich ja doch mal dort hin......wer weiß das schon ;-)

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    1. durch die 2 Besuche in Louisiana und auch dem kurzen Anriss von Mississippi bin ich doch auf den Geschmack gekommen. Die Menschen sind unheimlich herzlich und wir haben viel gelacht bei Gespraechen mit Ladenbesitzern in NOLA. Ich moechte nochmal laenger hin um mir vor allem die alten Plantagen etc anzuschauen. Mal sehen, wann es ins Konzept passt, die naechsten 3 Sommer sind schon verplant *lach*. 2018 hoch nach Alaska, 2019 die Ostkueste lang und 2020 wieder Deutschland, dann aber als "historische" Rundreise. Kind will kein Homeschooling machen, sonst waere einiges einfacher :-).

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  2. Ja, unsere nächsten 3 Sommer sind auch fix verplant :-) Homeschooling wäre wegen Reisen zwar verlockend.....kann ich verstehen, aber "Kind" wird älter und ein paar "menschliche Kontakte" *lol* mit Freunde seinen Alters, ist doch auch förderlich. Da wird er schon einwenig dran hängen :-)

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    1. ich necke ihn damit aber immer so gerne, gerade wenn er morgens um 5.45 nicht aus dem Bett kommt. Ich versteh ihn, keine Frage, zumal er auch in der Schule sehr sozial engagiert ist. Er ist in einer AG, die Geld sammelt fuer verschiedene Hilfsorganisationen und morgen stellt er sich zur Wahl fuer den Schuelerrat. Ausserdem faehrt er zu gerne Schulbus :-).

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  3. Anonymous9/14/2017

    Danke fuer die schoenen Bilder und dem tollen Bericht. Ich gestehe, New Orleans steht auch bei mir nicht ganz oben auf der "To-Do-List" aber durch dich ist es nun zumindest ein paar Positionen nach oben gerutscht :)

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    1. ich war auch eher skeptisch, aber es bot sich an und fuer 10 Dollar Flugkosten und den Rest wie Hotel/Essen auf Firmenkosten war es mir den Versuch wert :-). Und ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Selbst abends die Bourbon Street. Ich dachte ja an Malle-Verhaeltnisse mit poeblnden, besoffenen Leuten etc aber das war es ganz und gar nicht. Die ganze Live Musik war besonders toll. Ich gebe zu, ich bin hin und weg - waere das Klima nicht wie es ist *lach*

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  4. 5:45 ..... das würde ich auch als Argument nehmen *lach*. Ich stehe meistens um 5:30 auf und um 6 Uhr kommen die Jungs raus.

    Das finde ich ja so toll, dass er sich da so einbringt *tollesKind*..... und euer Weg mit dem Schulbus hat ja wirklich was tolles.

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    1. ich beneide das Kind tatasaechlich fuer den Fahrtweg, aber hin und wieder duerfen wir ihn ja mal abholen *lach*. Hinbringen lehnt er ab, obwohl er dann 15 min laenger schlafen koennte.

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