4960 Miles



Dieser Blog begann mit unserem Umzug von Berlin in den Grossraum Vancouver (BC, Kanada). Inzwischen haben wir auch die kanadische Staatsbuergerschaft und durch den Beruf von Andreas nun die Moeglichkeit, einige Jahre in den USA zu leben. Der Umzug nach Colorado war im Juli 2016. Der Blogtitel passt somit nun nicht mehr ganz, aber da er unter diesem Namen bekannt ist, werde ich ihn auch so belassen. Vorrangig gedacht für Familie und Freunde, sind aber auch alle anderen Leser herzlich willkommen. Wir lieben es zu Reisen, wie man an der Liste unserer Ziele im Blog auch einfach sehen kann. Ueber Kommentare zu den Beitraegen oder Eintraege ins Gaestebuch freuen wir uns sehr.

We started this blog in 2011 while moving from Berlin, Germany to Greater Vancouver, Canada. The blog name was the distance between both cities, which now isn't the same anymore. In 2016 we became Canadian citizens in addition to our German citizenship. Around the same time Andreas was offered a move to the States (transfer within the same company he already was with in Canada) and so we moved to Greater Denver, Colorado, where we now live pretty rural in the Foothills of the Rockies. We love to travel as one can see in our blog posts.


9/21/2018

Fairbanks, AK (road trip day 23)

Als wir am Vorabend angekommen sind, haben wir im River's Edge RV Park noch einen Platz ergattert. Wir hatten uns auf einen RV Park geeinigt, da wir erst den Tanana Valley Campground angefahren sind, der auf dem Fairground in einem Wald gelegen war und auf Bildern ganz nett aussah. Die Realitaet zeigte aber, dass es eher etwas von social housing hatte und wir haben uns schon beim durchfahren eher unwohl gefuehlt. Somit waehlten wir den River's Edge, da keine andere Alternative mehr uebrig war, die Stadt war voll aufgrund der Feierlichkeiten zum 21.Juni (laengster Tag des Jahres). 

Wir hatten am Abend dann leichtsinnigerweise 4 Naechte gebucht, da wir erst am 24.Juni an unserem naechsten Ziel Denali NP ankommen brauchten (hier hatten wir von zu Hause einen Campground vorgebucht, da wir eine Hundebetreuung waehrend des Aufenthalts brauchten). Am ersten Morgen hatten wir dann schon die Nase voll vom Campground. Das versprochene Internet ging ueberhaupt nicht, die Duschen waren runtergekommen, dreckig und das Wasser sprang ohne Vorwarnung von warm auf heiss auf kalt um, und der Bereich des Laundromats war auch dreckig. Positiv war lediglich die Lage an einem Fluss. Wir konnten aber nur die letzten beiden Naechte stornieren, da man 48h vorher canceln muss um sein Geld zurueckzubekommen, das war natuerlich fuer die 2. Nacht gar nicht moeglich zeitlich. Wir haben dann eine natuerlich sinnlose Beschwerde im Office abgegeben ueber den Dreck etc, was keinen interessiert hat, und aufgrund mangelnder Alternative hatten wir die kommende Nacht dann auch noch hier verbracht, die hatten wir schliesslich teuer bezahlt. Alles in allem eine lehrreiche Erfahrung.

Wir duschten morgens somit kurz, schmissen mehrere Ladungen Waesche an, und dann ging es in die Stadt. Fairbanks ist die zweitgroesste Stadt Alaskas (knapp 32.500 Einwohner), und wurde 1902 zu Zeiten des Goldrausches von Goldgraebern gegruendet. 


When arriving the night before, we found an open camping spot at the River's Edge RV Park. Originally we wanted to stay at the Tanana Valley campground, tucked in the woods of the local fairgrounds. It seemed so nice on pictures, but when we arrived we didn't feel comfortable to stay there, we got the impression of some kind of social housing going on here. Since all spots were filling up for the summer solstice celebrations there wasn't much choice. The only good thing about that RV Park was its location right at the river.

Since we had to be in the Denali NP area not before 06/24 we were so stupid to book the open spot at River's Edge for 4 nights, what a huge mistake. The promised wifi wasn't available at our spot (something was wrong with their antenna), the showers were outdated, dirty, and the water went from warm to hot to cold when taking a shower, also the laundry was quite dirty. After the first night we tried to cancel the three remaining nights which wasn't possible. We were able to cancel the last two nights but the second night we had to pay for anyway since a cancellation is only possible 48 hrs before... which was technically not possible since we just arrived about 14 hours earlier. No one cared for the complains either. So after some back and forth, and no other real possibilities we decided to stay the other night as well since it was a lot of money we paid for that crappy campground. But for sure it was a lesson learned.

We took a shower in the morning, did our laundry, and then drove off to explore Fairbanks. Fairbanks is the second largest city in Alaska with about 32.500 residents, and it was founded in 1902 by some prospectors during the gold rush.





Wir begannen mit einem Besuch im Fairbanks Pioneer Park, wo man eine Menge historischer Gebaeude finden kann, sowie das Schiff Nenana.

We started with a visit at the Fairbanks Pioneer Park where one can find a lot of historic buildings as well as the retired ship Nenana.























Im Park faehrt eine kleine Eisenbahn, und da es nur ein paar Dollar kostet, sind wir dort mitgefahren :-). Der Park selbst ist uebrigens ohne Eintrittsgebuehr.

Inside the park there is a little train, it's only a few dollars and so we enjoyed a ride. There is no entrance fee to the park itself.







Es war wirklich warm an dem Tag, und so goennten wir uns ein Eis.

It was quite warm that day, so we all got some ice cream.







Anschliessend besuchten wir den Teil, der sich naeher mit dem Goldsuchen beschaeftigte, und hier kann man dazu auch viele Geraetschaften sehen.

We arrived at the Valley which gives a closer insight into the gold rush, there is a lot of machinery on display.













Das Native Village war nach meinem Geschmack etwas zu klein gehalten. Allerdings gab es hier noch Bauten aus St. Michael, welches zu der Zeit, als Alaska noch zu Russland gehoerte, als Trading Post gegruendet wurde. St. Michael war nach dem Erzengel Michael benannt und hatte zu den besten Zeiten um die 10.000 Einwohner. In 2010 waren es noch 400 Einwohner.

The Native Village was a bit disappointing but I liked that they had buildings from St. Michael on display. St. Michael was founded as a trading post when Alaska still belonged to Russia. It was named after the arkangel Michael and had about 10.000 residents during that time. In 2010 there were only 400 residents remaining.










Irgendwann hatten wir alles angeschaut im Park (dessen Besuch sich wirklich lohnt) und fuhren als naechstes dann zur Visitor Info, um ein paar Informationen einzuholen. Hier gibt es uebrigens auch einen grossen Parkplatz, wo man seinen Camper abstellen kann um in die nahe Innenstadt zu laufen.

Eventually we were finsihed with the park (we really recommend a visit here), next we drove to the visitor information. There we wanted to get some information, and they also offer a large parking lot where one can park his camper to walk to the nearby downtown.






Gleich an der Besucherinfo befindet sich eine der Hauptattraktionen von Fairbanks, der Antler Arch.

Right at the visitor information one will find one of the most famous attractions of Fairbanks: the Antler Arch.







Als naechstes sahen wir uns das Lend Lease Monument an.

Next we visited the Lend Lease Monument.



Der naechste Stop war das Golden Heart Plaza mit seinem wunderschoenem Brunnen und der Uhr.

Next we walked to the Golden Heart Plaza with its lovely fountain as well as the clock.



Hier ist man dann auch gleich am Chena River, wo es einen Marker gibt, wie hoch das Wasser waehrend der Ueberschwemmung im August 1967 stand.

The plaza is located right at the river where one can see a marker which shows the height of the flooding in August 1967.



wir ueberquerten den Chena River an der Bruecke

we crossed the Chena River at this bridge



Blick auf das Plaza/ view of the Plaza








und es ging wieder zurueck ueber den Fluss

we crossed the Chena again








Nachdem wir dann noch Abendessen hatten, ging es zurueck zum RV Park. Andreas hatte noch ein wenig zu arbeiten, und Kind und ich vertrieben uns die Zeit mit lesen. Es war nun also auch der 21. Juni, und es war die ganze Nacht hell. Diese Fotos entstanden um 23.30, als wir noch einmal an den Fluss gegangen sind.

Later we had some dinner before we drove back to our campsite. Andreas had some work to be done, Dominik and I enjoyed some reading time. It never got dark during the night, and around 11.30 pm Andreas and I walked a last time for that day down to the river.


Der Grund, warum wir keine RV Parks moegen: es hat fast immer etwas vom Parkplatz und man hat Null Privatsphaere, dazu sehr ueberteuert.

The reason why we dislike staying at RV parks: parking lot atmosphere with zero privacy for horrendous prices.



Und wir haben dann am Abend noch eine spontane Entscheidung getroffen, wie wir die Zeit bis zur Abfahrt zum Denali nutzen konnten :-).

And we made a spontaneous decision that night how to use the spare time until we have to be at Denali.

2 comments:

  1. Anonymous9/21/2018

    Wieder schöne Bilder und ein toller Reisebericht.Fairbanks hat
    mir auch immer gut gefallen (aufgrund des Berufs meines Mannes
    war ich bis 2004 sehr oft dort, auch im Winter bei -40 Grad).
    Letztmalig waren wir 2011 dort mit dem Womo und werden bestimmt
    noch mal hinfahren. Freu mich schon auf weitere Berichte von
    eurer Reise.
    Liebe Grüße
    Gabi

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    Replies
    1. danke :-). Die Stadt selbst fanden wir jetzt nicht so doll (wie so ziemlich alle Staedte auf der Reise *lol*, haben es irgendwie eher mit Natur), aber das Museum an der Uni war wirklich sehr interessant. Ich wuerd auch gern nochmal im Winter hin, besonders da Fairbanks ja viele Nordlichter aufzuweisen hat zu der Zeit. Irgendwann ... :-)

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