4960 Miles



Dieser Blog begann mit unserem Umzug von Berlin in den Grossraum Vancouver (BC, Kanada). Inzwischen haben wir auch die kanadische Staatsbuergerschaft und durch den Beruf von Andreas nun die Moeglichkeit, einige Jahre in den USA zu leben. Der Umzug nach Colorado war im Juli 2016. Der Blogtitel passt somit nun nicht mehr ganz, aber da er unter diesem Namen bekannt ist, werde ich ihn auch so belassen. Vorrangig gedacht für Familie und Freunde, sind aber auch alle anderen Leser herzlich willkommen. Wir lieben es zu Reisen, wie man an der Liste unserer Ziele im Blog auch einfach sehen kann. Ueber Kommentare zu den Beitraegen oder Eintraege ins Gaestebuch freuen wir uns sehr.

We started this blog in 2011 while moving from Berlin, Germany to Greater Vancouver, Canada. The blog name was the distance between both cities, which now isn't the same anymore. In 2016 we became Canadian citizens in addition to our German citizenship. Around the same time Andreas was offered a move to the States (transfer within the same company he already was with in Canada) and so we moved to Greater Denver, Colorado, where we now live pretty rural in the Foothills of the Rockies. We love to travel as one can see in our blog posts.

Showing posts with label CAN - BC: Steveston. Show all posts
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5/27/2016

Victoria & Besuch aus Deutschland

Der 18.Mai war ein sehr aufregender Tag fuers Kind: es stand ein Klassenausflug nach Victoria auf Vancouver Island auf dem Plan. Ich waere sehr, sehr gern als Aufsichtsperson mitgefahren, aber der Tag war dann doch schon mit einem anderen Termin verplant. Also haben wir dann morgens das Kind um 7.20 an der Schule abgeliefert, um 9.00 Uhr fuhr die Faehre ab. 

Die Fahrt zur Insel dauert rund 1,5h. Fuer den Tag standen u.a. Chinatown, ein Besuch einer Sitzung im Parlamentsgebaeude und ein Besuch im Royal BC Museum an. Das alles war verbunden mit einer Scavenger hunt (Schnitzeljagd) und die Kinder und begleitenden Erwachsenen hatten einen sehr schoenen Tag. Pro mitfahrendem Elternteil waren max 3 Schueler zugeteilt zur Aufsicht.

Wir hatten an dem Tag dann noch die deadline, um unseren storage auszuraeumen. Also hiess es dann noch 3 Autoladungen mit Kartons zum Haus zu bringen, den Rest hatten wir ja schon am Wochenende geschafft.

Die letzte Fuhre




Wir waren den ganzen Tag mit Umzugsorganisation etc beschaeftigt und um 18.00 waren wir dann am Flughafen. Genau richtig, um zu sehen wie das Lufthansa-Flugzeug mit Martina ankommt (eine Stunde Verspaetung aus Muenchen wegen technischem Defekt)


nur eine halbe Stunde spaeter war sie dann auch draussen, alles wunderbar geklappt :-). Wir hatten ihr auf die Schnelle noch bei Amazon am Donnerstag Abend eine Reisetasche bestellt, da der leere Koffer schon 5kg wog. Die Reisetasche war leer nur 1kg. Fuer knapp 4 Wochen braucht man halt doch etwas mehr Gepaeck *lach*, schliesslich kann das Wetter hier alles von Sommer bis Winter beinhalten in den Bergen.


Durch die VErspaetung machte es keinen Sinn mehr nach Hause zu fahren, da wir Dominik von der Faehre abholen wollten. Somit sind wir nach Steveston gefahren und bummelten ein wenig rum. Im Vergleich zu einem Wochenende war es schoen leer. Martina sieht den ersten Moose


Die Hauptstrasse war gesperrt fuer Dreharbeiten zu einem Power Rangers Film




unser Ziel war das sehr bekannte Pajos, da Andreas fish &chips mit Lachs essen wollte. Als wir die Cannery besuchten vor kurzem, war die Schlange ja unendlich lang.


umgeben vom Qualm fuer die Dreharbeiten


Die Schauspieler mussten immer und immer wieder rennen fuer die gleiche Szene


wir staerkten uns nebenbei und genossen das schoene Wetter am Abend




Wir waren gegen 20.30 an der Faehre, aber auch sie sollte 30 Minuten verspaetet ankommen uns so warteten wir brav. Irgendwann kamen die Kinder raus und da Martina 2m neben uns stand, hat Dominik sie erst gar nicht gesehen. Dann hat er sie doch bemerkt und es gab einen riesen Freudenschrei und noch mehr Freudentraenen


Nachdem sich Dominik irgendwann loesen konnte, ging es nach Hause, schliesslich war am naechsten Tag wieder Schule. Allerdings gabs die erste Runde Mitbringsel/nachtraegliche Geburtstagsgeschenke von Martina und Marion







Am naechsten Morgen gabs noch ein Paeckchen von Marion mit einem Siku-Auto und einem Bayern Muenchen Schal, Kind war im Himmel :-), da es eine grosse Ueberraschung war


Dominik hatte seine kleine Kamera mit und hat sogar ein paar Fotos gemacht

seine 2 Gruppen-Buddies


Die Faehre kam an


Chinatown



Empress Hotel am Hafen


Legislature Building (Parlamentsgebaeude)



Royal Coat of Arms of Canada


Und der Sitzungsraum, in den sie spaeter rein und live einer Sitzung beiwohnen durften (dort waren keine Fotos erlaubt)


Vom Royal BC Museum hat er kein Foto gemacht, war aber auch  davon beeindruckt. Im Auto hat er uns alles gleich ausfuerhlich erzaehlt und daraus schliesse ich (ein wenig neidisch auf den Ausflug), dass es ein voller Erfolg war. Am Donnerstag war dafuer Pyjama-Tag in der Schule fuer die 5.Klaessler und alles eher entspannt ohne wirklichen Unterricht. Die Kinder waren ja alle von 7.00 bis 22.00 Uhr unterwegs am Mittwoch.

5/16/2016

Gulf of Georgia Cannery

Am Sonntag hatten wir ja wieder "open house" bei uns und so entschlossen wir uns nach Steveston zu fahren, um dort die National Historic Site der "Gulf of Georgia Cannery" zu besuchen. 


Fuer uns war der Eintritt so oder so frei, da wir einerseits ja den Nationalpark-Pass haben, andererseits aber auch den Cultural Pass dank Einbuergerung :-). Es war recht schoenes Wetter und Steveston somit wie immer gut gefuellt mit Leuten. Das Museum hingegen war angenehm leer und es war sehr interessant.


Wir bekamen jeder eine Stempelkarte und mussten uns dann einstempeln beim Eintritt, so wie es frueher auch die Arbeiter hier taten.



Die Cannery wurde 1894 gebaut und diente zuerst dazu, den frisch gefangenen Lachs in Dosen einzumachen. Spaeter wurde das Werk dazu genutzt aus Heringen Fischmehl und Fischoel herzustellen. Beide Fabrikationslinien kann man hier nun anschauen und dazu auch noch etwas ueber das Fischen in BC erfahren.

Wir begannen unseren Rundgang bei dem Nachbau einer Kajuete eines Fischerbootes.


er war leider grad beschaeftigt und nicht auskunfstwillig :-)




Dominik war irgendwo wie immer in eine der Informationstafeln vertieft und ein anderes Paar bot uns an, ein Foto von uns zu machen ... eine Raritaet, dass wir beide mal gemeinsam auf einem Foto sind.


ein paar Aussenansichten


die typischen roten Stuehle der Nationalparks und National Historic Sites






Dann begannen wir mit den verschiedenen Stationen der Lachs-Dosen-Fabrikation. Zuerst muss der Lachs sortiert werden in die Becken






Der Lachs wird von Kopf und Schwanz befreit






man kann den Lachs auch anhand eines Stoffmodells selbst auseinander nehmen, inkl Innereien :-)



der Lachskoerper wird dann zu der Maschine transportiert, die sie in gleichdicke Teile schneidet




dann kommen sie in die Dosen



es wird nochmal geprueft, ob alle Dosen identisches Gewicht haben und dabei eben "nachgestopft" oder aussortiert. Daas erfolgte von Hand. Dann kommen die Deckel drauf




Die Dosen kommen in einen grossen Ofen und werden zum Haltbarmachen erhitzt



anschliessend kommen die Label drauf und sie werden in Kisten verpackt


um dann zu den Empfaengern transportiert werden zu koennen


Ein anderer Bereich der Ausstellung erzaehlt ueber die Frauen der Produktionslinie im Krieg


hier erfaehrt man, wie gross die Lebensmittelrationen waren und wie einfallsreich diese gestreckt wurden, um satt zu werden




Anschliessend schauten wir uns den Bereich mit der Produktionslinie fuer Fischoel etc an. Die Infotafeln waren sehr aufschlussreich, wenn auch ich bei so einem Prozess nicht live anwesend sein moechte. Das muss unendlich gestunken haben :-(. Wie die Tafeln als Auskunft gaben, leider nicht nur im Werk sondern auch draussen im Ort.







und es gab noch den kleinen Bereich zum Thema Fischen in BC







Ganz am Ende stempelt man sich dann wieder aus und die Schicht ist beendet.


Dominik nahm sich am Eingang ein Heft mit, worin waehrend des Besuches einige Fragen beantwortet werden. Als Belohnung gibt es dann ein Souvenir am Ende: eine Kette mit Anhaenger von der Cannery


und noch ein paar Fotos beim rauskommen





Da Muttertag war, hab ich noch ein schoenes Tuch im angeschlossenen Souvenirladen bekommen :-).