4960 Miles



Dieser Blog begann mit unserem Umzug von Berlin in den Grossraum Vancouver (BC, Kanada). Inzwischen haben wir auch die kanadische Staatsbuergerschaft und durch den Beruf von Andreas nun die Moeglichkeit, einige Jahre in den USA zu leben. Der Umzug nach Colorado war im Juli 2016. Der Blogtitel passt somit nun nicht mehr ganz, aber da er unter diesem Namen bekannt ist, werde ich ihn auch so belassen. Vorrangig gedacht für Familie und Freunde, sind aber auch alle anderen Leser herzlich willkommen. Wir lieben es zu Reisen, wie man an der Liste unserer Ziele im Blog auch einfach sehen kann. Ueber Kommentare zu den Beitraegen oder Eintraege ins Gaestebuch freuen wir uns sehr.

We started this blog in 2011 while moving from Berlin, Germany to Greater Vancouver, Canada. The blog name was the distance between both cities, which now isn't the same anymore. In 2016 we became Canadian citizens in addition to our German citizenship. Around the same time Andreas was offered a move to the States (transfer within the same company he already was with in Canada) and so we moved to Greater Denver, Colorado, where we now live pretty rural in the Foothills of the Rockies. We love to travel as one can see in our blog posts.

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8/17/2026

road trip 04 - 05/2026: Canyonsland National Park, UT (day 35)

 Nach der bezahlten Arbeit fuhren wir am Nachmittag in den nahegelegenen Canyonlands National Park; uns am nächsten lag der "Island in the Sky"-District. Es gab keine Warteschlange und auch die Besucherinfo war entspannt leer. Pirate hatten wir im klimatisierten Camper gelassen. Auch hier waren wir vor vielen Jahren mit Dominik bereits.

After finishing our paid work, we drove to nearby Canyonlands National Park that afternoon; the "Island in the Sky" district was the closest to us. There was no line, and the visitor center was pleasantly empty. We had left Pirate in the air-conditioned camper. We had already been here with Dominik many years ago, too.




Der Park beeindruckt durch seine farbenprächtige Landschaft, die vom Colorado River, dem Green River und deren jeweiligen Nebenflüssen in zahlreiche Schluchten, Tafelberge (Mesas) und Buttes zergliedert wurde. Das Gesetz zur Gründung des Parks wurde am 12. September 1964 von Präsident Lyndon B. Johnson unterzeichnet.

Es gibt insgesamt vier Bereiche: „Island in the Sky“, „The Needles“, „The Maze“ sowie die beiden Flüsse – Green River und Colorado River –, die zwei große Schluchten in das Colorado-Plateau gegraben haben.

Wir folgten einfach der asphaltierten Straße durch den Park und hielten an den verschiedenen Aussichtspunkten. Hier kann man die Karte des Island-in-the-Sky-Abschnitts finden:

The park impresses with its colorful landscape, which has been carved into numerous canyons, mesas, and buttes by the Colorado River, the Green River, and their respective tributaries. The legislation establishing the park was signed by President Lyndon B. Johnson on September 12, 1964.

There are four distinct areas in total: "Island in the Sky," "The Needles," "The Maze," and the two rivers—the Green River and the Colorado River—which have carved two great canyons into the Colorado Plateau.

We simply followed the paved road through the park and stopped at the various viewpoints. You can find the map of the Island in the Sky section here:





Wanderer, Mountainbiker und Fahrer von Allradfahrzeugen erkunden gleichermaßen gerne die zerklüfteten, abgelegenen Wege des Parks. Die „White Rim Road“ verläuft auf der Ebene des White-Rim-Sandsteins zwischen den Flüssen und „Island in the Sky“. Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von Fahrten mit Kraftfahrzeugen oder Fahrrädern auf dieser Strecke ist seit 2015 für die Befahrung der White Rim Road eine Tagesgenehmigung erforderlich. Die Gesamtstrecke auf der Schotterpiste beträgt knapp 100 Meilen bzw. 165 km.

Hikers, mountain bikers and 4WD enthusiasts alike enjoy exploring the park's rugged, remote trails. The White Rim Road runs along the White Rim Sandstone bench, situated between the rivers and the "Island in the Sky" mesa. Due to the growing popularity of driving or cycling on the White Rim Road, a day-use permit has been required since 2015. The total length of the unpaved route is just under 100 miles (165 km).








Wir liefen den Weg zum Mesa Arch.

We hiked the short trail to Mesa Arch.




so sieht der Ausblick hinter dem Arch aus

that's the view from behind the arch


Green River Overlook


Whale Rock



Aztec Butte




White Rim Overlook



Grand View Point Overlook












Autoverkehr auf der White Rim Road

car traffic on the White Rim Road


Dann waren schon wieder knapp 4 Stunden um, wir machten uns auf den Rückweg zum Camper und hatten dort noch einen entspannten Abend.

By then, nearly four hours had already passed; we headed back to the camper and spent a relaxing evening there.

3/26/2016

Canyonlands National Park

Am 17.03. ging es dann am Morgen von Moab, wo wir geschlafen haben, die kurze Strecke bis zum Canyonlands National Park: https://www.nps.gov/cany/planyourvisit/index.htm. Das war der letzte der "Mighty 5 of Utah", der uns noch fehlte. Somit haben wir Bryce, Arches, Capitol Reef, Zion und Canyonlands nun zumindest einmal gesehen :-).

Am Strassenrand wurde schon prohylaktisch mit dem abbrennen von Gras etc begonnen, damit sich im Sommer Feuer nicht so schnell und weit ausbreiten koennen


ueberall schon die roten Felsen



abgebogen vom Highway auf dem Weg zum Eingang







angekommen


und hier hat mal jemand mitgedacht: es gab einen Pfleiler, auf den man seine Kamera stellen kann fur Selbstausloeser, so waren wir alle drei mal zusammen auf dem Bild :-)



gegenueber der  Island in the Sky Visitor Info hat man schon die ersten tollen Ausblicke


Andreas versucht mich nun noch zu ueberzeugen, die White Rim Road mit ihm irgendwann zu fahren. Das ist die Strasse, die nahe am Abgrund entlanggeht. Dazu kommen am Ende noch ein paar Fotos fuer einen besseren Eindruck, was das bedeutet.




Shafer Canyon Overlook






Hike zum Mesa Arch






Blick durch den Bogen durch





vor mir ging es einige hundert Meter runter




meine Vorliebe fuer tote Baeume wurde mal wieder gefuettert




Holeman Spring Canyon Overlook






Wanderung zum Upheavel Dome



es war schon sehr warm in der Sonne und Dominik suchte etwas Schatten



die junge Gazelle rennt die Felsen hinauf


Blick in den Krater, der im Gegensatz zum Gestein ringsherum gruenlich ist.







Sonne geniessen



auch hier werden die Inukshuks zur Wegmarkierung verwendet (kennen wir ja eher aus Kanada)



und immer weiter hinauf




ein anderer Hiker bot uns an, ein Foto von uns zu machen


nochmal ein Blick in den Krater aus einer anderen Perspektive


Snack- und Sonnenpause



und Rueckweg zum Parkplatz



Dominik fand ein Stein-Schwein




diese beiden Gefaehrte wuerden wir spaeter am Tag noch einmal sehen (MAN und Unimog aus Frankreich)


am Green River Overlook 



er hatte den coolsten Platz *lach* und bat mich auch, ihn zu fotografieren mit seinem Handy (hatte ich aber aus einer anderen Perspektive gemacht)






Candlestick Tower Overlook


Buck Canyon Overlook

 





danach haben wir eine weitere Wanderung zum Grand View Point Overlook unternommen. Dominik fuehlte sich dabei oft an den Grand Canyon erinnert







sowas hatten wir oft im Capitol Reef gesehen









Snack Pause am Overlook, bevor es dann wieder zurueck ging









es war hier oben super windig und Dominik liess sich dann mal den Wind unter die Jacke pusten. Fliegen hat trotzdem nicht funktioniert, er musste weiter laufen ...


Orange Cliffs Overlook




zurueck am Shafer Canyon Overlook sahen wir dann die beiden Franzoesischen Fahrzeuge nochmal, wobei sich wohl gerade der MAN etwas ueberschaetzt hatte. Die fuhren naemlich die White Rim Road hinunter in das Tal. Bei beiden Autos waren Frauen und Kinder ausgestiegen und liefen voraus/hinterher, um anzugeben, ob die Strasse breit genug ist.


die weissen "Punkte" sind die Fahrzeuge


besonders problematisch ist es dann, wenn Gegenverkehr kommt






wir verabschieden uns schweren Herzens, werden aber mit mehr Zeit irgendwann wiederkehren



in Fruita, Colorado halten wir fuers Abendbrot und kommen dabei am Vietnam Memorial vorbei. Hier herrschte noch schoenstes Fruehlingswetter. Unser Ziel fuer die naechsten Tage war ja Denver, Colorado.


und dann ging alles rasend schnell. Wir kamen in Rictung Vail Pass und man konnte zuschauen, wie die Temperatur minuetlich fiel und es auf einmal uebel anfing zu schneien. Die LKWs kamen den Anstieg nicht mehr hoch und blieben teilweise mitten auf der Interstate stehen/rutschten weg und es kam die Anzeige, dass sie Schneeketten aufziehen muessen. Allerdings gab es auch LKWs wie die aus Georgia, die weder Winter/M&S Reifen hatten noch Schneeketten dabei und trotzdem versuchten weiterzufahren, nur um dann quer auf der Interstate zu stehen. Somit aehnelte die Fahrt eher einem Slalomlauf fuer uns stellenweise. Irgendwann standen wir dann komplett im Stau, und das kurz vor Mitternacht ... (da sollten wir eigentlich schon im Hotel sein). Der Vail Pass ist sehr bekannt fuer seine Gefaehrlichkeit bei Schneefall.




Um 1.30 erreichten wir dann unbeschadet unser Hotel und machten drei Kreuze, das keiner in uns reingerutscht ist o.ae..